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Pfarrverband Gemünden  > Jugendkreuzweg  > Pesseberichte

Ökumenische Kreuzweg-Stationen "durchkreuzt" in der Hauptschule Gemünden 2005

 

Ein Projekt des Pfarrverbands Gemünden

zu einer neuen-alten Gottesdienstform

 

 

Zu insgesamt sechs ökumenischen Kreuzwegstationen - von jeweils einer Klasse kreativ und frei gestaltet – trafen sich in den drei Wochen nach Fasching die Klassenstufen 5 - 7 und 8 - 10 in der Aula der Hauptschule Gemünden.
Die katholischen und evangelischen Religionslehrer hatten in Zusammenarbeit mit Pastoralreferent Klaus Simon (Pfarrverband Gemünden) und der Schulleitung dazu eingeladen, Themen wie Arbeitslosigkeit, Angst und Tod, Leistungsdruck, gefährdete Zukunft und Gruppenzwang vor dem Kreuz Jesu in der Mitte der Schulaula zu bedenken.

(20050317_11JKreuzwegHSGem0014.JPG; 45 kB)
 

 

 

Mit neuen geistlichen Liedern - musikalisch begleitet von Robert Werner und Kurt Schmitt,

 

 

 

 

 

(20050317_11JKreuzwegHSGem0003.JPG; 46 kB)
 

 

 
Spielszenen, Bildern und besinnlichen Texten zu meditativer Musik wurden persönliche Kreuze, Lasten und individuelles Leid aktualisiert und zum Kreuz gebracht.

 

 


 

 

Zum Abschluß schrieben die Schüler ihre eigenen Ängste, Bitten und Kreuze, aber auch ihren Dank an Gott auf einen Zettel und legten Sätze wie folgende auf das Kreuz Jesu:

 

* Es ist nicht schön, dass ich gehänselt werde

* … dass mein Vater gestorben ist

* Ich habe Angst vor dem Tod

* Warum haben sich meine Eltern getrennt?

* Danke, dass meine Mama nicht an Krebs gestorben ist

* Danke, dass der Kreuzweg mir bewußt gemacht hat, dass das Leben gute und schlechte Seiten hat

* Danke, dass der Kreuzweg mir bewußt gemacht hat, dass wir das Leben nicht verschwenden sollen mit Gewalt und Ärger

* Danke, dass ihr uns bewußt gemacht habt, dass man einzigartig ist und den Tag nutzen soll – es könnte dein letzter sein

 

Holzkreuze Jugendkreuzweg 2005

 



Vom Kreuz und den bunten Lebensfarben - Tüchern nahmen sie ein kleines Holzkreuz als Symbol und Andenken mit in ihren Schulalltag und mit nachhause, bestärkt im Vertrauen darauf, daß Jesus durch sein Kreuz, sein Leiden und seine Auferstehung auch das eigene persönliche Kreuz der Schülerinnen und Schüler mittragen wird.  

 


Dies ist nach Kreuzkloster 2002, Realschule 2003 und Friedrich List Gymnasium 2004 nun der vierte Jugendkreuzweg, den Pastoralreferent Klaus Simon mit den Schulen Gemündens gestaltet hat, um die Form des Jugend-Kreuzwegs jungen Menschen nahezubringen.

 

 
Ein großes Kreuz auf bunten Lebensfarben - Tüchern in der Aula in der Hauptschule Gemünden bildete die Mitte der sechs Kreuzwegstationen, die die Schüler mit Hilfe ihrer Religionslehrer selbst gestalteten. Die Moderation hatte Pastoralreferent Klaus Simon (Pfarrverband Gemünden) übernommen.
Ein großes Kreuz auf bunten Lebensfarben - Tüchern in der Aula in der Hauptschule Gemünden bildete die Mitte der sechs Kreuzwegstationen, die die Schüler mit Hilfe ihrer Religionslehrer selbst gestalteten. Die Moderation hatte Pastoralreferent Klaus Simon (Pfarrverband Gemünden) übernommen.