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Ökumenische Kreuzweg-Stationen "durchkreuzt" in der Hauptschule Gemünden 2005
Ein Projekt des Pfarrverbands Gemünden
zu einer neuen-alten Gottesdienstform
Zu insgesamt sechs
ökumenischen Kreuzwegstationen - von jeweils einer Klasse kreativ und frei
gestaltet – trafen sich in den drei Wochen nach Fasching die Klassenstufen 5 - 7
und 8 - 10 in der Aula der Hauptschule Gemünden. Die katholischen und
evangelischen Religionslehrer hatten in Zusammenarbeit mit Pastoralreferent
Klaus Simon (Pfarrverband Gemünden) und der Schulleitung dazu eingeladen, Themen
wie Arbeitslosigkeit, Angst und Tod, Leistungsdruck, gefährdete Zukunft und
Gruppenzwang vor dem Kreuz Jesu in der Mitte der Schulaula zu bedenken.
Mit
neuen geistlichen Liedern - musikalisch begleitet von Robert Werner und Kurt
Schmitt,
Spielszenen, Bildern und besinnlichen Texten zu meditativer Musik
wurden persönliche Kreuze, Lasten und individuelles Leid aktualisiert und zum
Kreuz gebracht.
Zum Abschluß schrieben die Schüler ihre eigenen Ängste, Bitten
und Kreuze, aber auch ihren Dank an Gott auf einen Zettel und legten Sätze wie
folgende auf das Kreuz Jesu:
Es ist nicht schön,
dass ich gehänselt werde
… dass mein Vater
gestorben ist
Ich habe Angst vor
dem Tod
Warum haben sich
meine Eltern getrennt?
Danke, dass meine
Mama nicht an Krebs gestorben ist
Danke, dass der
Kreuzweg mir bewußt gemacht hat, dass das Leben gute und schlechte Seiten
hat
Danke, dass der
Kreuzweg mir bewußt gemacht hat, dass wir das Leben nicht verschwenden sollen
mit Gewalt und Ärger
Danke, dass ihr uns
bewußt gemacht habt, dass man einzigartig ist und den Tag nutzen soll – es
könnte dein letzter sein
Vom Kreuz und den
bunten Lebensfarben - Tüchern nahmen sie ein kleines Holzkreuz als Symbol und
Andenken mit in ihren Schulalltag und mit nachhause, bestärkt im Vertrauen
darauf, daß Jesus durch sein Kreuz, sein Leiden und seine Auferstehung auch das
eigene persönliche Kreuz der Schülerinnen und Schüler mittragen wird.
Dies ist nach
Kreuzkloster 2002, Realschule 2003 und Friedrich List Gymnasium 2004 nun der vierte
Jugendkreuzweg, den Pastoralreferent Klaus Simon mit den Schulen Gemündens
gestaltet hat, um die Form des Jugend-Kreuzwegs jungen Menschen
nahezubringen.
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| Ein großes Kreuz auf bunten Lebensfarben - Tüchern in der Aula in der Hauptschule Gemünden bildete die Mitte der sechs Kreuzwegstationen, die die Schüler mit Hilfe ihrer Religionslehrer selbst gestalteten. Die Moderation hatte Pastoralreferent Klaus Simon (Pfarrverband Gemünden) übernommen. |
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